Suicide_1.jpgIn der Zeit der Bürgerkriege wird der Offizier John Dunbar während einem Krieg schwer am Bein verletzt. Die damalige ärztliche Versorgung war sehr schlecht und so waren Amputationen recht häufig. Dies wollte J. Dunbar umgehen in dem er mitten im Schlachtfeld Selbstmord begehen wollte. Von einem der Generäle die das Geschehen mitverfolgten, erhielt Dunbar eine Auszeichnung und wurde mit seinem Pferd Cisco belohnt. Eine Beförderung zum General lehnte er ab und wurde auf eigenen Wunsch hin auf einen Aussenposten versetzt, der an Indianerland grenzt. An seinem Posten angekommen, findet er nur Verwüstung vor und kann sich keinen Reim darauf machen, wie das zustande kam. In der Hoffnung, der Nachschub würde bald kommen, verbringt er die Zeit mit Aufräumarbeiten und Ausflüge in der Prärie.
Hin und wieder wird er von einem Wolf besucht, der Dunbar warnt, wenn Gefahr im Anzug ist.
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Als eines Tages ein Indianer sich in der Grassodenhütte umsieht und im Gange ist, Cisco zu stehlen, weiss Dunbar zuerst nicht was er tun soll. Erst bis die Sioux es beinahe schaffen das Pferd tatsächlich zu stehlen, lässt sich Dunbar nicht mehr länger an der Nase herumführen und macht sich auf den Weg ins Indianerdorf. Auf dem Weg dorthin findet er eine Frau, die sich anschickt, die Pulsadern aufzuschneiden. Notdürftig verbindet er die tiefen Wunden mit seiner Armeeflagge und bringt sie zum Indianerlager, wo er nicht gerade begeistert empfangen wird. Enttäuscht kehrt Dunbar ihnen den Rücken zu und reitet zurück nach Fort Sedgewick, dem Soldatenfort.
4dww.jpgDie Sioux, verwundert über so ein Verhalten eines weissen Mannes, berschliessen, ihn im Soldatenfort zu besuchen. Dort entstehen dann die ersten Kontakte und Dunbar findet heraus, das die Sioux auf die Büffel warten, was sie sehr belastet da sie nichts zum Essen haben. Auf Wunsch des heiligen Mannes „Strampelnder Vogel“ wird Dunbar von den Sioux ins Indianerlager eingeladen. Dort trifft er die weisse Frau wieder, die er verwundet in der Prärie vorgefunden hatte.

Da der Nachschub in Dunbars Soldatenfort ausbleibt, verbringt er immer mehr Zeit mit seinen Nachbarn, den Sioux. Als sie auf der Jagd nach Büffeln sind, finden sie unmengen an gehäuteten Büffel vor, die von den Weissen nur des Felles wegen wahllos abgeschlachtet wurden. Dunbar begreift nun, wie gleichgültig und habgierig die Weissen tatsächlich sind und das gibtBuffel.jpg ihm zu Denken.
Wieder zuhause angekommen wird ein Fest veranstaltet für die erfolgreiche Jagd, wo Dunbar nun endgültig im Stamme der Lakota aufgenommen wird. Da er nicht mit in den Krieg gegen die Pawnee mitkämpfen darf, wird ihm die Familie von „Strampelnder Vogel“ anvertraut, auf die er aufpassen soll. Angetan von der weissen Frau „Steht mit einer Faust“ lernt Dunbar die Sprache und Bräuche der Lakota kennen. So kommen sich die zwei Weissen näher und näher und verlieben sich bevor „Strampelnder Vogel“ davon erfährt.
Den Angriff der Pawnee auf das Lager können die Lakota dank der Gewehre von Dunbars Soldatenfort erfolgreich abwehren. Dunbar, der nun „Der mit dem Wolf tanzt“ heisst, wird nun richtig bewusst wer er ist und für was die Sioux kämpfen: Für ihre eigene Freiheit und für die Fleischvorräte, die sie durch den Winter bringen sollen. Nachdem „Strampelnder Vogel“ endlich erfahren hat, das sich die zwei Weissen wirklich lieben, beschliesst er seine Tochter „Steht mit einer Faust“ mit „Der mit dem Wolf tanzt“ zu vermählen.
Als der Stamm zum Winterlager aufbrechen will, fällt Dunbar ein, dass er sein Tagebuch im Fort vergessen hat und macht sich auf den Weg dorthin um es zu holen. Dort wird er als „Möchtegern-Indianer“ von der inzwischen eingetroffenen US - Armee in Fort Sedgewick gefangengenommen. Des Hochverrats angeklagt, wird „Der mit dem Wolf tanzt“ nach Fort Hayes transportiert doch unterwegs wird er von seinen besten Freunden „Wind in seinem Haar“ und „Lächelt viel“ mit weiteren Kriegern aus den Fängen der Armee befreit.
Häuptling „Zehn Bären“  ist erfreut, „Der mit dem Wolf tanzt“ wieder unter seinen Leuten zu sehen, doch dieser rät „Zehn Bären“ das Lager abzubrechen, denn wo die Armee ihn findet, wird sie auch den Stamm finden und viele von den Menschen töten.
Die Wege zwischen „Strampelnder Vogel“ und „Der mit dem Wolf tanzt“
1dww.jpgtrennen sich – und „Der mit dem Wolf tanzt“ macht sich, bedrückt durch die missliche Lage, mit seiner Frau alleine auf den Weg .........

 

 

 

 

 

Einige weitere Szenen aus dem Film

 

Dunbar schreibt sein Tagebuch

 

Pawnees

 

 Steht mit einer Faust im Hochzeitskleid

 

Der m. d. Wolf tanzt & Steht m. e. Faust

 

Wind in seinem Haar

 

Und zu guter Letzt: Two Socks