Durch den bekanntesten und auch schönsten Westernfilm “Der mit dem Wolf tanzt”  kam ich zum Wolf, der mich Anfangs mehr faszinierte als echtes Interesse zu wecken. Doch inzwischen hat er eine weit höhere Bedeutung für mich wie es sich im Laufe der Zeit herausstellte. Parallel zu meinem weiteren Hobby, der Astrologie und Indianer suchte ich auch in diesen Bereichen nach Informationen, Berichten zum Wolf. Durch dieVergleiche der modernen Astrologie und deren der Indianer zeigen sich sehr grosse Ähnlichkeiten in den einzelnen Sternzeichen, was deren Bedeutung betrifft. Dies weckte dann mein echtes Interesse zum Wolf, der im indianischen Horoskop dem Fisch der modernen Astrologie entspricht.


Ein langer Traum ist Anfang der 90er Jahre für mich wahr geworden. Nach vielem Hin und Her entschlossen wir, die Familie und ich, zwei Pferde (damals 21 und 13 Jahre alt) zu kaufen. Mit viel Lesestoff eingedeckt, befassten wir uns näher und sehr intensiv mit den Pferden, was man im Umgang mit ihnen zu beachten hat und die eigenen Wünsche an das Pferd verständlich auszudrücken - und vor allem es auch artgerecht erziehen. Für lange und bequeme Ausritte war es der bessere Weg, den Westernstattel zu wählen. Mit seiner grossen Auflagefläche auf dem Pferderücken wird das Gewicht des Reiters gleichmässiger verteilt und das Pferd bekommt nicht allzu- schnell Druckstellen am Wiederrist, vorausgesetzt der Sattel wurde fachgerecht angepasst und ist aus gutem Leder gemacht. Durch regelmässigen Besuch eines Reitunterrichts im Westernstil konnten wir es dann wagen, auf dem eigenen Pferd hinaus in das Gelände zu reiten. Viele Dinge wie z.B. Pkw, Traktoren und Motorräder  waren den Pferden fremd und mussten daher über einen grossen Zeitraum desensibilisiert werden. Das erste Pferd starb nach 3 Jahren im stolzen Alter von 24 Jahren. Deren Tochter, zu sehen im linken Bild (starb 2003) , wurde ein sehr treuer Freizeitpartner. Das neuere Pferd, zu sehen im rechten Bild ist auf dem besten Wege, ebenso ein sehr treuer Partner zu werden.

 

Ein Hobby, zu dem ich später zum Teil auch durch die Reitweise kam, sind die Indianer - inzwischen zu einer neueren Lebenseinstellung geworden. Bedauernderweise wird gerade ein so vielfältiges, interessantes Hobby oder auch Lebenseinstellung, von Aussenstehenden nur belächelt. In der modernen Gesellschaft oft sogar als nichts- nütziges Hobby bezeichnet, da es finanziell auch recht teuer werden kann. Wie in vielen Dingen, so auch bei diesem Hobby, wenn es in einem Verein ausgeübt wird, dringt der Kommerz in den Vordergrund und das eigentliche Interesse geht verloren. Beschäftigt man sich eingehender mit der Geschichte der Indianer, so wird man feststellen, das das Klischee von dem “edlen Wilden” so an sich nicht stimmt. Vielmehr werden ihre Lebensweisen, Handlungen, Rituale und auch ihr Sozialverhalten untereinander nur objektiv und oberflächlich betrachtet und somit “falsch” gewertet. Meine speziellen Interessen betrifft den Stamm der Sioux, speziell die Nation der Lakota.Nicht nur deren Geschichte und Leben in freier Natur gehört zu meinen Interessen, auch deren Umgang mit der Natur, ihre Rituale und Zeremonien sind Bereiche, die faszinieren, aber auch sehr komplex und nicht immer einfach zu verstehen sind.

Des weiteren, um das ganze zu vervollständigen, kommt die Sprache hinzu, die zur damaligen Zeit nur mündlich überliefert wurde und somit nicht als eindeutige Sprache übersetzt werden kann, da es auch unzählige Dialekte gab.

Der Bereich Indianer wurde bewusst kurz und informativ gehalten, da es sonst zu sehr ins Detail gehen, und auch nicht jeden Indianer begeistern würde. Es ist bedauerlicherweise schlimm genug, wenn deren Lebensweise – besonders in Vereinen – nur nachgemacht wird anstatt sie als ein eigenständiges Volk zu respektieren.